Marrakesch & Umland

Marrakesch & Umland

Die Anreise

Unsere Koffer stehen im Flur bereit, das Auto ist vollgetankt.  Es ist alles fertig und wir steigen ins Auto. Die Reise ins Unbekannte beginnt für uns. Das Navi führt uns in ein Hotel in der Nähe des Flughafens von Amsterdam, hier werden wir unsere letzte Nacht in Europa verbringen. Doch wir können kaum schlafen. Die Aufregung vor der Reise ist einfach zu groß. Was uns wohl erwartet? Kommen wir unbeschadet hin und wieder zurück? All diese Fragen rauben uns in dieser kurzen Nacht den Schlaf.

Am frühen Morgen checken wir aus und versuchen zum Flughafen zu fahren. Doch wir haben ein großes Problem, in Amsterdam scheinen viele Straßen am Flughafen neu verlegt worden zu sein. Das Navi kann uns nicht mehr helfen, da die Karten zu alt sind. Es ist jetzt 2 Uhr morgens, unser Flieger hebt bald ab. Spontane Panik macht sich breit und eine frühmorgentliche Diskussion entfacht im Auto. Was machen wir nun? Sollen wir kurzfristig auf dem Handy ein Auslandspaket buchen? Nein, das ist uns dann doch zu kurzfristig. Wir fahren einfach drauf los und hoffen das alles gut geht. Wir verfahren uns und kommen ein paar mal an dem Hotel, in dem wir geschlafen haben, vorbei. Doch am Ende erreichen wir sehr erleichtert den großen Parkplatz am Flughafen in Amsterdam und der Frieden im Auto ist wieder hergestellt. Wir parken und fahren mit dem Bus zum Flughafenterminal. Es ist nicht voll an diesem Morgen im Flughafengebäude. Ein paar Menschen schlafen auf den ungemütlichen Wartestühlen, andere nippen an ihrem frischen Kaffee. Das übliche Flughafenbild zeigt sich auch hier in Amsterdam. Wir checken ein, geben unsere Koffer ab und steigen in die Maschine nach Marokko. Die Flugzeugtür wird geschlossen, dass Stewardessbalett beginnt und der Start folgt, Afrika wir kommen!

Nach ungefähr 4 Stunden Flugzeit setzen wir sanft in Marrakesch auf. Nun müssen wir ein Einreiseformular ausfüllen und zum Einreiseschalter laufen. Nach ca. einer Stunde ist die Einreiseprozedur geschafft. Wir sind nun in Marokko. Draußen wartet bereits der Fahrer auf uns, der unsere Koffer nimmt und in den Geländewagen legt.

Auf geht es zum Riad. Der Weg zur Unterkunft,  ich korrigiere, die Rennstrecke wird zum großen Abenteuer. Die Fahrspuren werden von den Verkehrsteilnehmern willkürlich befahren, Motorräder mit Kindern und Frauen rasen an uns vorbei, selbstverständlich mit Einkaufstasche – und ohne Helm. Wir halten in der Innenstadt von Marrakesch, mitten auf einem überfüllten engen Parkplatz. Der Fahrer hupt uns den Weg zur Halteposition frei. Der Fahrer steigt mit uns aus, und bringt uns durch enge Gassen zum Riad. Für ihn reine Routine, für uns war es eine aufregende Fahrt. Wir klopfen an der Pforte, die Tür öffnet sich und wir werden herzlich von der Eigentümerin empfangen.

Flughafen Amsterdam
Flughafen Amsterdam
Flughafen Marrakesch
Flughafen Marrakesch

Die Unterkunft

Im Riad angekommen werden uns die beiden Koffer von einem Mitarbeiter namens Abdul abgenommen und auf unser Zimmer gebracht. Wir sind uns unsicher ob wir sofort Trinkgeld geben sollen oder am Ende des Aufenthalts. Wir entschließen uns für letzteres. Die Besitzerin des Riad´s bittet uns an einem Tisch im Atrium Platz zu nehmen. Sie setzt sich zu uns und  Abdul schenkt uns frisch zubereiteten Pfefferminztee ein. (Das Getränk überhaupt in Marokko.) Geduldig erklärt sie uns auf einer Karte die Wege zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Überwältigt von der Gastfreundschaft werden wir zu unserem Zimmer gebracht.

Unser Zimmer ist sauber und liebevoll eingerichtet. Bald darauf erkunden wir das Riad und entdecken eine schöne Dachterrasse. Als wir diese betreten, hören wir zugleich den Aufruf zum Gebet. Wir sind davon fasziniert und lauschen. Wir lehnen uns über das Geländer und sehen eine atemberaubende Stadt, die keine Struktur zu haben scheint. In der Ferne erblicken wir imposante Berge mit Schnee, etwas weiter davor stehen Palmen. Für uns Nordeuropäer ein sehr ungewöhnlicher Anblick.  Auf der anderen Seite der Dachterrasse entdecken wir eine Schule für Kinder. Hier wird wie sich herausstellt jeden Morgen zusammen ein Lied gesungen. (Wir nehmen an, das es die Nationalhymne des Landes ist.) Für den zur Ruhe geneigten Urlauber stehen hier oben Liegen zum Sonnen zur Verfügung. Wir gönnen uns etwas Ruhe. Dafür das wir im Stadtzentrum sind, inmitten dieser Großstadt ist es hier, bis auf den Gebetsaufruf, erstaunlich still. Die Sonne scheint, fremdartige Vögel sind zu hören. Wir dösen ein wenig vor uns hin. Nach einer Weile stehen wir auf und machen uns für die Innenstadt fertig.

Wir können das MonRiad in Marrakesch sehr empfehlen. Nettes Personal, klasse Zimmer. Zentral gelegen! Webseite: http://www.monriad.net

Unser Riad
Unser Riad
Die Dachterrasse
Die Dachterrasse

Marrakesch City

In den nächsten 3 Tagen schauen wir uns die Innenstadt von Marrakesch an.  Es ist eine hektische Stadt. Wir durchlaufen immer wieder enge Gassen mit unzähligen Händlern, die auf Touristen warten und uns immer wieder ansprechen. Wir lernen schnell, dass ein schnelles Vorankommen nur möglich ist, wenn man die Händler ignoriert, es sei denn man möchte wirklich etwas kaufen. Hupende Mopeds und Fahrradfahrer quetschen sich zu jeder Tageszeit an uns vorbei.

Der Djemaa el Fna ist unser erstes Ziel. Das bedeutet in etwa „Versammlung der Toten“. Hier wurden früher die Köpfe von Sträflingen aufgespießt und zur Schau gestellt. Ein schauriger Gedanke. Heute ist der Platz eine Mischung aus skurrilen Flohmarkt, mittelalterlichen Zirkus und Restaurants. Tagsüber versuchen hier zahlreiche Händler ihre Waren aller Art an den Touristen zu bringen.  Es gibt an ungefähr 10 verschiedenen Wagen frisch gepressten Orangensaft zum günstigen Preis. Wir gönnen uns einen und schlendern weiter über den Platz in Richtung der Koutoubia Moschee. Wir treffen auf angekettete arme Affen, mit denen sich die Touristen fotografieren lassen können. An einer anderen Ecke des Platzes sind Schlangenbeschwörer. Sie spielen Ihre Musik auf der Flöte ohne merkbare Pause, abgesehen von dem Gebetsaufruf, der die Beschwörer innehalten lässt. Wir werden von den Affenhaltern und Schlangenbeschwörern angesprochen, wir sollen Fotos mit den armen Tieren machen, gegen Geld versteht sich. Hier wenden wir einen alten Trick an. Wir sagen den Männern, dass wir keinen Fotoapparat dabei haben. Schon lassen die Herren von uns ab und gehen weiter.  Am Abend wechselt die Szenerie auf dem Platz. Es werden nun verschiedenste mobile Restaurants aufgebaut. Ungefähr 100 Stück gibt es auf dem Platz. Es wird dunkel und es riecht exotisch nach Essen. Das Angebot an Essen und Getränken ist reichhaltig. Auch hier wird man an fast jeden Stand gebeten Platz zu nehmen und zu speisen. Wir haben es in der Zeit, die wir vor Ort, waren leider nie geschafft dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Beim nächsten Mal vielleicht.

Djemaa el Fna
Djemaa el Fna
Koutoubia Moschee
Koutoubia Moschee

Einige Paläste in der Innenstadt von Marrakesch können gegen kleines Entgelt besichtigt werden. Die Schlangen vor den Tickethäuschen sind nicht besonders lang. Wir besuchen den Palais de la Bahia und den Palais El Badi. Pro Palast sollte man maximal 2 Stunden einplanen. Die Architektur dieser Prachtbauten ist andersartig und wunderschön, einige Infotafeln versorgen uns in Arabisch, Französisch und Englisch mit Informationen über die Geschichte. Die Paläste sind nicht allzu leicht zu finden, am besten Durchfragen, aber nicht auf den falschen Weg locken lassen. In den Palästen ist es ruhiger und nicht so wuselig wie auf den Straßen.

Palais de la Bahia
Palais de la Bahia
Palais El Badi
Palais El Badi

An einem Tag wollen wir eine Kutschfahrt machen, um die Stadt aus anderer Perspektive zu sehen. Wir sind wieder auf dem Djemma el Fna gelandet. Am Ende des großen Platzes stehen ungefähr 30 Kutscher, die auf Kundschaft warten. Wir verhandeln mit den Anwerbern geduldig und landen schließlich auf einer Kutsche mit einem älteren, sehr netten Kutscher. Vorne an der Kutsche sind 2 Pferde gespannt. Die Pferde machen einen gesunden und agilen Eindruck. Hier scheinen die Tiere gut versorgt zu werden. Es geht los und wir begeben uns mit der Kutsche mitten in das Verkehrsgewusel, vorbei an der Stadtmauer und verschiedenen Moscheen. Der Kutscher zeigt uns einige Ecken der Stadt, geduldig erklärt er uns auf Englisch was wir wissen möchten. Auf der Fahrt sehen wir auch den modernen Teil von Marrakesch, der so gar nichts mit dem historischen Stadtkern, der Mdina gemeinsam hat. Hier leben die reicheren Einwohner der Stadt in komfortablen modernen Häusern mit Klimaanlagen und Schwimmbecken. Während der Kutschfahrt entdecken wir Kamele und machen Fotos von der Kutsche aus.

Der Kutscher lässt uns aussteigen und eine spontane Kameltour machen. Er wartet geduldig in der Kutsche auf uns. Auch hier wird erst über den Preis für das Kamelreiten verhandelt. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend und das Reiten auf den Kamelen ist ein einmaliges Erlebnis. Es wackelt hin und her, nun wissen wir auch warum Kamele als Wüstenschiff bezeichnet werden. Der betreute Kamelritt dauert circa eine halbe Stunde. Wir reiten durch einen Olivenhain. Am Ende steigen wir wieder in die Kutsche und fahren zurück zum Djemma el Fna. Die Kutschfahrt können wir nur empfehlen.

Unsere Kutschfahrt
Unsere Kutschfahrt
Unser Kamelritt
Unser Kamelritt

Auf einer Reise nach Marrakesch darf natürlich auch ein Besuch des Souks nicht fehlen. Die Gassen sind eng und verwirrend, sodass wir uns verirren. Am Ende entdecken wir dann doch noch sowas wie eine Struktur in den Gassen.  Als Laura fragt wo es denn Safran gäbe, rufen sofort ein paar Händler „Hier! Hier her!“ Das Handeln auf dem Souk überlasse ich Laura. Wir sind zu einer Art „Schnüffelparty“ eingeladen. Keine Angst, hier geht es nicht um illegale Substanzen, sondern darum an den zu erwerbenden Gewürzen zu „schnüffeln“. Nach ungefähr 30 Minuten und 3 Pfefferminztee später haben wir alles zusammen, was wir kaufen möchten. Die Gewürze in Marrakesch riechen viel intensiver als in Deutschland und die Händler sind sehr nett, auch wenn man nichts kauft und sich nur informieren möchte. Es waren unsere „geruchsintensivsten“ 30 Minuten in unserem bisherigen Leben.

Der Souk
Der Souk
Geschäft in der City
Geschäft in der City

Ausflug nach Ouzoud

Wir haben uns für eine Tagestour zu den Ouzoud Wasserfällen entschieden. Es sind die schönsten und mit 110 Metern die höchsten Wasserfälle Marokkos. Wir werden am Riad abgeholt und der Fahrer eines Kleinbusses bringt uns zum Bus. Ca. 3 Stunden Fahrzeit später sind wir auch schon in Ouzoud. Wir steigen aus dem Bus aus und werden sofort von einem Guide begrüßt. Für nur 3.-€ möchte er uns die Wasserfälle zeigen und wir willigen sofort ein. (Wir haben keine Bedenken, da er einen offiziellen Guide Ausweis hat, der aber nichts über seine Qualität aussagt.) Auf dem Weg zu den Wasserfällen macht er allerlei Späße. Er erzählt uns, dass hier Krokodile leben und er fragt uns wie sich Berber (das heimische Volk) verständigen?… Mit dem Handy sagt er trocken, die Gruppe lacht.

Nach einer halben Stunde erreichen wir den Fuß der Wasserfälle. Es ist laut, das Wasser rauscht den Abhang herunter. Wir werden zu einer Bootsfahrt eingeladen. Die „Boote“ sind eine Konstruktion aus Fässern und Sitzbänken und wir skeptisch ob das Boot hält. Der „Kapitän“ rudert mit uns bis fast in die Wasserfälle, ein schönes nasses Vergnügen für Jedermann. Um die Wasserfälle herum wachsen Olivenbäume. Anschließend steigen wir den Berg neben den Wasserfällen hinauf. (Für jede Altersgruppe zu bewältigen, der Guide wartet geduldig.) Auf dem Berg angekommen treffen wir auf freilebende Affen, die uns gerne um unser Essen erleichtern wollen. Es werden Fotos mit den Affen gemacht, die Tiere sind zahm und nicht scheu. Anschließend geht es wieder zum Bus, wo wir nach der Rückfahrt geschafft aber glücklich wieder in Marrakesch eintreffen.

Die Wasserfälle
Die Wasserfälle
Die Bootsfahrt
Die Bootsfahrt
Ein zahmer Affe
Ein zahmer Affe

Ausflug nach Ait Ben Haddou

Am letzten Tag vor der Abreise nach Deutschland geht es für uns nach Ait Ben Haddou. In Ait Ben Haddou wurden schon viele Filmszenen gedreht. Unter anderem für den Gladiator, Indiana Jones, e.t.c. Um nach Ait Ben Haddou zu gelangen müssen wir erst einmal mit dem Kleinbus durch das Atlasgebirge. Für Laura das größte „Abenteuer“ der Reise, schnell stellt sich heraus, dass sie die rasante Fahrweise über Serpentin nicht verträgt. Wir müssen feststellen, dass Marokko so etwas wie Leitplanken dort noch nicht hat. Nach einer Fahrzeit von 4 Stunden sind wir in Aid Ben Haddou.  Hier ist es heißer als in der Innenstadt von Marrakesch, wir befinden uns in einer Art Saharaausläufer. Als wir den Bus öffnen und aussteigen steht wieder sofort ein Guide bereit. Für umgerechnet 4.- € möchte er uns alles zeigen.

Die Filmstadt ist schon von weiten zu sehen, die imposanten Lehmbauten stehen auf einem Berg. Wir gehen in die Stadt hinein und treffen auf einige Händler. Der Guide führt uns mitten in das Wohnzimmer einer Familie die hier lebt. Geduldig und nett ertragen die Einheimischen die Touristen im Wohnzimmer. (Sie bekommen dafür Geld vom Guide.) Das Leben in Ait Ben Haddou ist nicht einfach, es ist heiß und es regnet wenig und bis vor ein paar Jahren gab es hier nicht einmal Strom. Zurzeit wird kein Film in der Stadt gedreht. Zum Glück für uns, denn dann ist die Stadt komplett für Touristen gesperrt. Die Führung geht bis auf den obersten Punkt des Berges, von hier oben hat man eine atemberaubende Aussicht auf das karge Umland, gesäumt von Kamelen und Kakteen. Der Weg runter ist gut ausgebaut, ein Musikant versucht mit einer Darbietung den Touristen den Einen oder anderen Dirham zu entlocken. Auf dem Weg kommt uns plötzlich ein Esel entgegen, dem wir nur um Haaresbreite ausweichen können. Als wir unten ankommen geht es auch schon weiter im Kleinbus in Richtung eines Filmmuseums.

Das Filmmuseum ist klein, aber dafür liebevoll eingerichtet.  Gerade einmal 2 Personen arbeiten hier. Zahlreiche Filmrequisiten und Filmequipment sind zu sehen. (Hier hat sogar schon Robert de Niro einen Film gedreht.) Nach einem Besuch des Museums geht es wieder 4 Stunden zurück nach Marrakesch, wo wir erschöpft in unser Bett fallen.

Die Filmstadt
Die Filmstadt
Das Wohnzimmer
Das Wohnzimmer
Das Filmmuseum
Das Filmmuseum

Das Essen

Die linke Hand gilt in Marrakesch als Unrein, sodass es wichtig ist nur mit der rechten Hand zu Essen. Das Nationalgetränk der Marokkaner ist der Pfefferminztee der praktisch immer überall zu allen Anlässen serviert wird. In Marokko können wir den Orangensaft empfehlen. Hier werden die Orangen am Morgen gepflügt und frisch zu Saft verarbeitet. Der Orangensaft schmeckt anders als bei uns aus der Flasche, er ist viel Geschmacks intensiver.

Das traditionelle Essen wird in Marokko in einer Taijine zubereitet. Das Fleisch, der Fisch und das Gemüse bekommen einen saftigen Geschmack. Das Essen aus der Taijine hat uns so gut geschmeckt, das wir uns für Zuhause eine eigene Taijine gekauft haben.

Ein Warnhinweis noch in Sachen Essen, die hygienischen Verhältnisse sind schlechter als bei uns, am besten ist es, wenn man nur gekochtes oder gebratenes isst. Das Wasser aus der Leitung ist nicht trinkbar, günstige Wasserflaschen gibt es jedoch an jeder Ecke. (Und erst der leckere Orangensaft…)

Marokkanisches Essen
Marokkanisches Essen
Die Taijinen
Die Taijinen

Die Abreise

Wir müssen leider wieder nach Hause. Doch wir wollen nicht zurück. Zu sehr hat uns die arabische, exotische Welt gepackt. Mit gepackten Koffern gehen wir zur Rezeption, und geben Abdul Trinkgeld. Wir werden die Menschen im Riad vermissen. Wir warten im Eingangsbereich auf unseren Fahrer, doch er kommt nicht. Das Riadpersonal ruft uns ein Taxi, welches wir am großen hektischen Parkplatz nehmen sollen. Wir nehmen unsere Koffer und machen uns auf dem Weg. Am Parkplatz angekommen sehen wir das es einen Unfall gegeben hat. Ein Jugendlicher sitzt weinen neben seinem kaputten Roller, ein Kind weint. Viele Menschen stehen drum herum. Ein Taxifahrer rennt auf uns zu und ruft „Mon Riad Airport?“ wir bejahen, und steigen in ein altes Taxi. Wir fahren am Unfall vorbei.

Wir sind im Flughafen, und warten auf unseren Flieger. Der Flughafen ist nicht allzu groß, es gibt nur ein Terminal. Ein zweites moderneres Terminal befindet sich zurzeit im Bau. Dafür gibt es hier umso mehr Hektik. Im Flugzeug angekommen wird Laura in ein Gespräch mit einem Marokkaner verwickelt. Es kommt dabei heraus, dass er Professor in Marrakesch ist und als Gastdozent nach Los Angeles fliegt. Nach einem kurzen Small Talk holt der Professor einen Apfel aus seiner Tasche und teilt ihn mit uns.  Sowas erlebt man auch nicht alle Tage.

Abflug Marrakesch
Abflug Marrakesch
Luftbild Marrakesch
Luftbild Marrakesch

14 Gedanken zu „Marrakesch & Umland

    1. Hallo ReiseEule! Vielen dank für dein positives Feedback, das freut uns sehr! Wir hoffen das dir auch der Rest vom Artikel gefallen wird.

  1. Hey ihr 2 🙂

    Erstmal: Cool, dass ihr jetzt auch einen eigenen Blog habt. Ich war anfangs etwas verwirrt, weil ihr eine Facebook-Seite hattet, ich aber keinen Bloglink finden konnte – bis ich gemerkt hab, dass ihr auch gar keinen habt 😀

    Jetzt habe ich irgendwie Lust auf Tajine. Ich hatte in meinem Hostel einen Kochkurs mitgemacht (und mein weißes T-Shirt gekonnt mit der gelben Färbepaste eingesaut, haha), das hat echt Spaß gemacht und war superlecker!

    Marrakesch ist auf jeden Fall immer ein Erlebnis, da habe ich mich auf meinem Blog ja auch schon zur Genüge drüber ausgelassen 😀

    Bin gespannt auf weitere Berichte 🙂
    Schöne Grüße,
    Caro

    1. Hallo Caro, ja Marrakesch ist schon eine ganz besondere Stadt. Der Urlaub wird uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Ich hoffe du hast das T-Shirt wieder sauber bekommen. Vielen Dank für deine netten Worte! Wir freuen uns auf neue Blogeinträge auf deinem Blog! Gruß Patrick und Laura!

  2. Super Bericht und von allem etwas dabei. Mir gefällt sehr, dass man sich von Anfang an in die Reise mit einfühlen kann und dass so viele schöne Fotos dabei rausgekommen sind. Weiter so! 🙂

  3. Ich lese so gerne Berichte über Marokko – danke dafür. Da habt ihr ja auch einige wirklich schöne Dinge gesehen. Marrakesch ist meine absolute Lieblingsstadt und auch der Regenbogen an den Wasserfällen von Ouzoud hat mich verzaubert. Für mich geht es im September das nächste Mal nach Marrakesch und von dort weiter Richtung Süden. Ich wünsche euch viel Erfolg mit dem Blog !

    1. Hallo Sabrina, vielen Dank für das Lesen des Artikels und auch dafür das er dir gefällt! Wir wünschen dir eine gute Reise nach Marokko. Es wird bestimmt spannend! Selbstverständlich werden wir auch deinen Blog weiter verfolgen.

    1. Hallo Lynn. Das finden wir auch, ein tolles Abwechslungsreiches Land. Wir werden bestimmt auch noch einmal hinfliegen. Danke für dein Feedback im Reiseblog! Gruß Laura und Patrick.

  4. Hach, da fühle ich mich doch gleich wieder zurück versetzt! Schöner Bericht!
    Ich war im April 2016 mit Hund im Wohnmobil in Marokko. Mit tierischem Begleiter habe ich Marrakesch natürlich als recht stressig empfunden, aber die Kutschfahrt haben wir auch gemacht 😉 Ouzoud und Ait Benhhdaou waren für Hund Yeti besser geeignet. Liebe Grüße und ich werde euch weiter lesen.

    1. Hallo Carolin! Vielen Dank für das Feedback. Mit Hund und Wohnmobil. Wow. Das war bestimmt echt schön. Marrakesch ist schon laut und hektisch… Gruß Patrick!

  5. Schöner Artikel und tolle Bilder! Wir waren im Dezember dort und können Euch nur zustimmen und Eure Faszination verstehen! Marokko wird uns Wiedersehen. Lieber Gruss

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.